Weiblicher Orgasmus und die Ejakulation

In den Köpfen der Männer schwirren oft viele Fragen um den weiblichen Orgasmus umher. Wir möchten Sie hier deshalb etwas genauer über den Höhepunkt einer Frau aufklären.

Frauen können auch ejakulieren
Frauen können auch ejakulieren

Mythos weiblicher Orgasmus
Der sexuelle Höhepunkt einer Frau und dessen Zustandekommen ist der Mythos des 21. Jahrhunderts – und auch der, der vorherigen zwanzig Zenturien. Beginnend bei der biologischen Notwendigkeit bis hin zu physischen Merkmalen haben sich kluge Köpfe immer wieder mit Fragen beschäftigt, die den weiblichen Orgasmus betreffen. Viele Antworten sind inzwischen gefunden, doch eine Frage bleibt hier nach wie vor offen – nutzen die Antworten der Menschheit wirklich?

Zumindest bleiben die Fragen interessant und ein kleiner Überblick über die wichtigsten Abläufe während des Höhepunkts sollen in diesem Artikel aufgelistet werden. So manch einer mag dadurch die offensichtlich auffälligen Sinneswirrungen seiner Partnerin besser verstehen lernen und einzuschätzen wissen. Doch der Reihe nach.

Frauen schätzen die Nähe zum Partner
Der Comedian Rüdiger Hoffmann hat einmal in einem seiner Programme eine Szene geschildert, in der er mit seiner Freundin einen Beischlafnachmittag zelebriert hat. Als sie während des Orgasmus seinen Namen rief, fragte er unvermittelt: Wat is? Das, meine Herren, ist der Zeitpunkt, an dem sie sich auf die Schulter klopfen können, denn sie haben definitiv etwas richtig gemacht. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Frauen nicht immer während des sexuellen Kontakts einen Höhepunkt bekommen. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 1994 ist es 40 Prozent sogar egal, wenn er ihnen versagt bleibt. Frauen schätzen die körperliche Nähe mehr als alles andere, auch wenn ein Orgasmus sie natürlich noch mehr befriedigt.

Jede Frau erlebt ihren Orgasmus anders
Die meisten Schwierigkeiten im Umgang mit dem eigenen Orgasmus haben vor allem jüngere Frauen, die ihren Körper noch nicht richtig einzuschätzen wissen und daher auch relativ unerfahren sind, zum Höhepunkt zu kommen. Sie sehen die Eruption des männlichen Partners und versinken in dem Glauben, ebenfalls nach außen abschießen zu müssen. Diese Gabe ist aber nicht sonderlich weit verbreitet. Im Gegenteil, eine Frau implodiert eher, als dass sich ihr Höhepunkt äußerlich zeigt. Das Gefühl des kleinen Todes findet in ihrem Inneren statt, während nach außen hin andere Merkmale auf sich aufmerksam machen. Da wären das Zusammenziehen der Beckenmuskulatur, der erhöhte Pulsschlag, das klammerhafte Umschlingen des Partners oder gar Bisse. Jede Frau erlebt ihren eigenen Höhepunkt und kann sich so auch nur auf ihre eigenen Erfahrungen stützen.

Frauen können auch ejakulieren
Kurz zurück zum Ausfluss beim Orgasmus. In der Tat können Frauen ejakulieren wie ein Mann, natürlich ohne dabei Samenflüssigkeit zu produzieren. Durch eine dauerhafte Reizung des G-Punkts werden zwei Drüsen im Inneren des vaginalen Nervengewebes stimuliert und stoßen während des Orgasmus eine Flüssigkeit aus und schon ist die weibliche Ejakulation perfekt. Die wenigsten Frauen bekommen davon etwas mit, bei ihnen ist es wie ein leichter Ausfluss von Scheidensekret. Bei manchen ist es jedoch ein gewaltiger Stoß, der einen unvorbereiteten Partner unangenehm treffen kann. Dieser Orgasmus ist in seiner Intensität außerordentlich heftig und kann bis zu mehrere Minuten andauern. Nicht der Ausstoß, sondern das Gefühl. Danach fühlen sich Frauen ungemein entspannt und friedlich, sobald die Pulsfrequenz wieder einen normalen Wert erreicht hat.

Der G-Punkt
Als Mann fragt man sich jetzt, wie kann die eigene Partnerin dermaßen stimuliert werden? Die Antwort liegt in der Gegend um den mystischen G-Punkt. Hier steht bewusst Gegend, denn dieser ominöse Spot ist durchaus nicht nur ein Punkt, wie der Name andeutet, sondern ein Bereich, der die Größe von 3 Quadratzentimetern ausfüllt und über und über mit Reizsensoren ausgestattet ist. Benannt wurde er nach dem Gynäkologen Dr. Ernst Gräfenberg, der der Männerwelt bereits in den späten vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts dieses Problem auferlegte. Der G-Punkt befindet sich meist in der vorderen Vaginalwand hinter dem Schambein und fühlt sich etwas rauer an als das umliegende Gewebe.

Biologische Notwendigkeit der Ejakulation
Eine Frage, die anfangs angedeutet wurde, sollte aber besser nie gelüftet werden, nämlich die nach der biologischen Notwendigkeit. Natürlich, ein Mann muss ejakulieren, um sich fortzupflanzen, eine Frau nicht. Anstatt einer Antwort ein guter Rat: Belassen wir es doch einfach dabei und erfreuen wir uns an dem Gefühl oder dem Anblick – je nach Blickwinkel.

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