Weltweit erster Prostitutionspark in Zürich: Ohne Wagen kein Verkehr

Es klingt kurios, aber um die Prostituierten von Zürichs Straßen zu holen, wurde extra ein streng überwachter Prostitutionspark errichtet. Anonymität für die Freier und Sicherheit für die Damen garantiert.

Weltweit erster Prostitutionspark in Zürich - Ohne Wagen kein VerkehrEin Drive-In-Rundkurs und sogenannte Verrichtungsboxen: Um der Straßenprostitution in der Schweizer Stadt Herr zu werden, führt die Stadt Zürich den ersten offiziellen Prostitutionspark ein.

Klare Regelungen für den Verkehr

Mit der Genauigkeit eines Schweizer Uhrwerkes wird hier der Verkehr geregelt: Wer in den Vergnügungspark eingelassen werden möchte, muss dabei einige Voraussetzungen erfüllen. Zunächst muss er im Auto anreisen, Motorräder, Fahrräder und Fußgänger sind dort nicht erwünscht. Außerdem müssen Freier alleine im Wagen sein. Mehrere Insassen in einem Wagen werden nicht geduldet und von einem Wachmann abgewiesen. Gleiches gilt für Schaulustige, nur wer wirklich für sexuelle Dienste bezahlen möchte, wird eingelassen. Voyeuren und mehreren Personen in einem Wagen wird so der Zutritt verwehrt.

Privatsphäre für Freier und Sexanbieterinnen

Der 220 Meter lange Rundkurs ist von hohen Bretterwänden vor den Augen Schaulustiger geschützt und bietet von 19 Uhr bis 5 Uhr rund 40 Prostituierten Platz. Kleine orangefarbene Regenschirme sollen den Freiern den Weg vom früheren Straßenstrich, dem beliebten Sihlquai am Wasser, zu dem neuen Sexpark weisen. Die Funktionsweise des Rundkurses erinnert dabei an einen Drive-In beim Fast-Food Restaurant. Der Kunde fährt vor, kurbelt das Fenster runter, äußert wünsche und man einigt sich auf einen Preis. Für den Akt an sich stehen sogenannte Verrichtungsboxen, die stark an einen Carport erinnern, zur Verfügung.

Frauenhilfsorganisation lobt das Projekt

Die Züricher Frauenhilfsorganisation Flora Dora lobt die Idee vor allem wegen der erhöhten Sicherheit für die Prostituierten. So steht in jeder Verrichtungsbox ein Alarmknopf bereit, der auch aus der Beifahrertür heraus betätigt werden kann. Zudem gibt es sanitäre Einrichtungen, wie WCs und eine Dusche.

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