Sex-Mythos unter der Lupe: Selbstbefriedigung ist schlecht für die Partnerschaft

Wer sich sexuell selbst befriedigt, hat sicher Probleme in der Beziehung. So ein Quatsch! Warum dieser Mythos ganz klar widerlegt werden kann, lesen Sie hier.

Mythos unter der Lupe: Selbstbefriedigung ist schlecht für PartnerschaftJahrhundertelang war es in Europa verpönt, sich selbst Lust zu verschaffen. Vieles wurde dafür unternommen, Jugendliche und Erwachsene von der Masturbation abzuhalten. Es wurden allerlei Diäten, Kleidungsstücke und eben auch Märchen erfunden, die die Lust an der Lust mit sich selbst verhindern sollten. Mit wenig Erfolg! Dennoch gibt es einen Mythos, der sich bis heute halten konnte.

Der lange Weg der Aufklärung

Selbstbefriedigung ist mittlerweile gesellschaftlich weniger geächtet. Spätestens seit die Medizin belegte, dass ein lustvoller Umgang mit dem eigenen Körper keinerlei negative Effekte hat, werden keine Versuche mehr unternommen, Menschen davon abzuhalten. Bei Singles wird Selbstbefriedigung als probates Mittel angesehen. Aber die Akzeptanz hat ihre Grenzen.

Masturbation ist ein Zeichen für schlechten Sex

Ein Partner befriedigt sich selbst? Das kann nur ein Zeichen für ein unausgelastetes Sexleben innerhalb der Beziehung bedeuten! Dieser Irrglaube ist immer noch weit verbreitet. Denn schließlich gehen viele Partner davon aus, in einer monogamen Beziehung ein vermeintliches Exklusiv-Recht auf Sex zu haben. Dass jeder Beteiligte jedoch auch ein Bedürfnis nach Selbstbefriedigung verspüren kann, wird als schlechtes Zeichen gedeutet. Nicht selten wird ein unausgeglichenes Sexualleben als Auslöser dafür angesehen.

Selbstbefriedigung ist völlig anders als Sex

Sexuelle Unzufriedenheit kann zwar ein Grund dafür sein, in den meisten Fällen sollte man sich jedoch keine unbegründeten Sorgen machen. Denn Selbstbefriedigung und der damit verbundene Höhepunkt ist so anders, dass er nur in den seltensten Fällen mit dem partnerschaftlichen Geschlechtsverkehr zu vergleichen ist. Masturbation eignet sich hervorragend, um den eigenen Körper und die eigenen Bedürfnisse besser kennenzulernen. Das gemeinsame Erlebnis mit dem Partner ist jedoch ein über die körperliche Lust hinausgehende Erfahrung, die durch nichts zu ersetzen ist.

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