Wie viel Sex braucht der Mensch?

Einige Paare haben täglich Sex, andere nur alle paar Wochen. Da stellt sich mir doch die Frage: Wie viel Sex braucht der Mensch? Reicht einmal im Monat wirklich aus?

Sex ist für die meisten Paare sehr wichtig
Sex ist für die meisten Paare sehr wichtig

Morgens soll die Lust am größten sein, ein kleiner Quickie am Mittag weckt die Lebensgeister und abends ist dann Zeit für ausgiebige Sex-Spiele, bei denen alle Beteiligten auf ihre Kosten kommen. Dieser Tagesablauf hört sich gut an, oder? Doch die Realität sieht ganz anders aus und ist vergleichsweise grausam. Da gibt es nicht dreimal Sex am Tag, sondern eher dreimal im Monat und selbst das kann nach einigen Beziehungsjahren noch weniger werden. Dabei wollen doch eigentlich alle immer mehr Sex. Warum nehmen sie ihn sich dann nicht einfach?

Eigentlich gibt es nur eine vernünftige Antwort auf die Frage: Wie viel Sex braucht der Mensch? Wir brauchen viel Sex, aber das Wörtchen viel wird von jedem anders interpretiert. Und außerdem gibt es noch einen Unterschied zwischen dem was wir brauchen und dem was wir bekommen. Laut einer Durex-Studie haben die Deutschen durchschnittlich 104 Mal Sex im Jahr. Man beachte: Das ist der Durchschnitt! Da sind also auch die ständig bereiten und immer wollenden dabei, die es tatsächlich zu zwei bis drei leidenschaftlichen Zeiten am Tag bringen. Dabei sind allerdings auch die, die nur alle Jubeljahre mal die Beine breit machen und wahrscheinlich eh jeden Abend allein ins Bett hüpfen. Was lernen wir also daraus? Studien sind doof, denn sie berufen sich nur auf Durchschnittswerte, die eigentlich nichts sagend sind.

Ich gehe viel mehr davon aus, dass so ziemlich alle Menschen viel mehr Sex brauchen als sie eigentlich haben. Stellt sich nur die Frage: Warum ändern sie es nicht? Okay, wer gerade Single ist, hat es vielleicht nicht ganz so leicht. Aber in einer Beziehung spricht doch eigentlich nichts dagegen, wenn man mehrmals am Tag in der Kiste oder auf dem Esszimmer-Tisch landet. Schließlich ist Sex ein sehr wichtiger Bestandteil der Beziehung, der langfristig gesehen garantiert auch für deren Entwicklung entscheidend ist.

Doch irgendeine höhere Macht sorgt immer dann für Sexlust, wenn der Partner gerade über seine Steuererklärung nachdenkt und dabei überhaupt keine Gedanken an Sex verschwendet. Da sitzt man dann, unbefriedigt und frustriert. Es dauert dann ein paar Tage, bis man die Lust im Griff hat oder sich selbst Abhilfe verschaffte. Dann beschäftigt man sich mit anderen Dingen – und plötzlich hat der Partner Lust. Man selbst allerdings überhaupt nicht und überhaupt: Ein kuscheliger Abend auf dem Sofa ist doch auch ganz schön, oder? Nein, ist er nicht!

Diese Einstellung lässt es zu, dass wir immer sexfauler werden. Einige Menschen müssen sich inzwischen schon aufraffen, um ihre Partner zu verführen. Wenn es soweit gekommen ist, kann doch irgendwas nicht stimmen, oder? Sex ist schließlich toll und macht Spaß, diese Gefühle kommen aber viel zu kurz, wenn es in ein Muss ausartet. Da bleibt einem dann eigentlich nur noch eins: Den inneren Schweinehund überwinden und wieder mehr Energie ins Liebesspiel stecken. Mit dem Ausleben von sexuellen Fantasien oder ähnlichem kommt nämlich auch der Spaß zurück.

Das wirkt übrigens auch ansteckend auf denn Partner! Also traut euch Leute, bringt wieder mehr Schwung in euer Bett und schon bald muss man sich nie wieder die Frage stellen, wie viel Sex man eigentlich braucht. Dann hat man ihn nämlich einfach – und zwar immer dann, wenn einem danach ist! Ihr glaubt es nicht? Dann probiert es auch und ihr werdet sehen, dass Sex einzigartig, großartig und noch vieles mehr ist. Vor allem sorgt er aber dafür, dass ihr eine glücklichere Beziehung führt und nie mehr den Lust-Frust spüren müsst.

SusiBis nächste Woche, Eure Susi!

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