Erotik-Modell

Viele denken, dass die Arbeit als Erotik-Modell einfach ist. Das soll so aber nicht stimmen. Zumindest hat uns das Denise, die als Erotik-Modell arbeitet, erzählt.

Nicht immer ein Traumjob
Nicht immer ein Traumjob

Egal ob Mann oder Frau – wenn schöne Hochglanz-Fotos von sexy Frauen in Zeitungen oder im Internet zu sehen sind, schaut man gern einmal hin. Während die Männer sich wünschen, so eine Frau selbst mal im Bett zu haben, wünschen sich die Frauen eher, auch einmal so perfekt auszusehen und damit viel Geld zu verdienen. Doch nicht alles, was da so erotisch glänzt, ist Gold. Der Job eines Erotik-Modells hat neben einigen Vorteilen auch viele Nachteile.

Das erzählte uns auch Denise, die wir nach ihren Erfahrungen befragten. Die 26-jährige arbeitet seit 5 Jahren als Model für erotische Fotos und kennt die Höhen und Tiefen, die man dabei durch macht. In unserem Interview gibt sie uns ehrliche Antworten auf die Fragen, die uns schon immer interessiert waren.

Denise, Du arbeitest als Erotik-Modell. Das ist ja nicht gerade ein alltäglicher Beruf. Wie kamst Du denn dazu?

Denise:
Das ganze kam eigentlich durch Zufall. Ich habe damals gerade meine Ausbildung zur Schneiderin beendet gehabt und jobbte bei einer Dessous-Modenshow. Da lernte ich auch einige Fotografen kennen und einer fragte mich dann, ob ich mich nicht selbst auch mal als Modell probieren wollte. Ich war natürlich begeistert von der Idee, aber als er mir dann sagte, dass er Nacktfotos von mir machen wollte, wurde mir ganz schön mulmig. Schließlich siegte dann aber meine Neugier und ich hab es einfach ausprobiert.

Hat das nicht ziemlich viel Überwindung gekostet, sich einfach vor einem Fremden auszuziehen und sich dann auch noch so erotisch ablichten zu lassen?

Denise:
Ja, es hat wirklich sehr viel Überwindung gekostet, besonders weil nicht nur der Fotograf anwesend war. Neben ihn gab es noch zwei Beleuchter, einen Assistenten und einen Visagisten. Schon als ich für das Shooting vorbereitet wurde, war es mir total peinlich. Der Visagist puderte nämlich die Haut an meinem ganzen Körper ab und das war schon ein seltsames Gefühl. Zum Glück war das Team aber unheimlich nett und sie nahmen mir schnell die anfängliche Schüchternheit und die Angst.

Da hast Du ja wirklich Glück gehabt. Man hört ja immer wieder davon, dass gerade junge Mädchen anfangs an ziemlich dubiose Fotografen geraten.

Denise:
Es ist wirklich schon manchmal seltsam, welche Gestalten sich in der Branche herumtreiben. Ich musste selbst mal meine Erfahrungen damit machen und es war nicht nett. Zum Glück bin ich aber noch gut aus der Sache heraus gekommen.

Jetzt machst Du uns aber neugierig. Was ist denn da passiert?

Denise:
Bei meinem dritten Fototermin wurde ich in einen Wald bestellt. Es sollten Outdoor-Aufnahmen gemacht werden und ich hatte mich eigentlich wirklich darauf gefreut. Als ich mich dann mit dem Fotograf am verabredeten Platz traf, war mir gleich etwas komisch zu Mute. Es war kein Team dabei, so wie ich es von meinen ersten beiden Shootings kannte und auch die Ausrüstung des Fotografen erschien mir etwas komisch. Aber ich beruhigte mich dann damit, dass ich schließlich noch nicht soviel Erfahrungen hatte. Anfangs lief dann auch wirklich alles ziemlich gut und normal ab. Aber dann verlangte der Typ auf einmal von mir, dass ich mir dicke Äste einführen sollte und all solche Sachen. Da habe ich schnell meine Sachen gegriffen und bin abgehauen.

Das ist wirklich keine schöne Erfahrung. Zum Glück konntest Du noch früh genug abhauen und es ist nicht schlimmeres passiert. Aber wo Du gerade von schlechten Erfahrungen sprichst, wie sind die die Meinungen Deiner Familie und Freunde über Deinen Job?

Denise:
Puh, das ist schwierig zu beantworten. Also meine Familie findet das soweit ok. Sie sind vielleicht nicht unbedingt stolz darauf, aber sie akzeptieren es. Bei meinen Freunden war es allerdings nicht ganz so einfach. Anfangs fanden sie das noch alle lustig, doch mit der Zeit fingen immer mehr an, darüber zu lästern. Man merkt mit so einem Job ziemlich schnell, was richtige Freunde sind. Na ja, und gerade die Männer waren schon komisch zu mir und viele sind es auch heute noch.

Da wären wir auch schon beim nächsten Thema: Hast Du einen Freund?

Denise:
Nein, zurzeit bin ich solo. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn ich hab viel zu tun und hätte auch gar nicht richtig die Zeit, für eine Beziehung. Manchmal sehne ich mich aber schon ein wenig nach der Geborgenheit. Sex habe ich ja auch bei den Aufnahmen genug und deshalb fehlt mir das weniger.

Aber während Deiner ganzen Zeit als Modell hattest Du doch bestimmt mal einen Freund, oder? Wie kam er denn mit Deinem Job klar?

Denise:
Ja, ich hatte wirklich einen Freund, als ich damals anfing. Wir waren dann auch noch drei Jahre zusammen, obwohl das letzte Jahr nicht wirklich toll war. Er kam nicht damit klar, dass mich einige Männer auf der Straße wieder erkannt haben und dann auch anzügliche Bemerkungen machten. Als ich dann auch noch anfing, bei den Shootings erotische Fotos mit anderen Männern zu machen, war das zu viel für ihn und er hat mich sitzen gelassen.

Na, das muss wirklich schwer für einen Mann sein, seine Freundin mit so vielen anderen zu teilen. Wie wird es denn jetzt beruflich bei Dir noch weiter gehen?

Denise:
Nächsten Monat drehe ich mein erstes Video. Ich freue mich schon total darauf, bin aber auch etwas aufgeregt. Aber vielleicht ist es ja für mich das Sprungbrett in die richtige Video-Branche, wo man natürlich auch mehr verdient.

Da drücken wir Dir auf jeden Fall die Daumen. Wir freuen uns schon darauf, Dich auch bald auf Video zu sehen. Vielen Dank auch, dass Du Dich für das Interview bereit erklärt hast.

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Foto1: © Guido Thomasi - Fotolia.com