Sexsucht – Gründe und Hilfe für Betroffene

Sexsucht trifft Frauen und Männer. Die Gründe für Sexsucht und Hilfe für Betroffene, finden Sie hier.

Sexsucht - Gründe und Hilfe für BetroffeneSexsucht galt lange als Phänomen oder reine Erfindung der Männer. Die Psychiatric Association, als wichtigste Organisation amerikanischer Psychiater, zählt die Sexsucht jetzt zu den psychischen Störungen. Genannt wird dies Hypersexualität. Personen leiden dann unter gesteigerter Lust und können ihr Verlangen nicht mehr kontrollieren.

Bin ich sexsüchtig?

Manche Menschen haben jeden Tag Sex oder befriedigen sich mehrmals am Tag selbst. Hier muss nicht zwingend eine Sexsucht vorliegen. Die Krankheit zieht deutlich weitere Kreise, denn die Betroffenen können keine ernsthaften Paarbeziehungen führen. Freundschaften zerbrechen und die Karriere leidet. Neueste Schätzungen ergeben, dass etwa drei Prozent der deutschen Bevölkerung an Sexsucht leiden. Nur ein geringer Anteil davon sind Frauen, die ihren Trieb vollkommen anders ausleben. Sie kontaktieren fremde Männer in Online-Chats und schlafen mit vielen verschiedenen Partnern. Männer hingegen suchen Prostituierte auf oder konsumieren Pornofilme.

Gründe für Sexsucht

Bisher ist nicht erwiesen, wo die Krankheit ihren Ursprung findet. Sie könnte auf psychische Probleme und Vernachlässigung in der Kindheit zurückzuführen sein. Ebenso geht sie mit anderen Störungen, wie Depressionen oder Alkoholismus einher. Im schlimmsten Fall drücken Tumorarten auf bestimmte Zentren im Gehirn. Generell wird die Erregung jedoch als Gegenmittel für negative Erfahrungen verwendet oder um Stress abzubauen. Die Sucht steht für die Betroffenen an oberster Stelle, was peinliches oder gar gefährliches Verhalten mit sich bringt. Begonnen bei der Masturbation an außergewöhnlichen Orten kommt es zur Bedrängung von Fremden oder zum Riskieren von Geschlechtskrankheiten.

Hilfe für Betroffene

Obwohl sie sich sexuell ausleben, empfinden die Betroffenen keine Befriedigung. Die Lust ist unkontrollierbar und kommt auch nach einem Orgasmus schnell wieder zurück. Oftmals bleibt die Krankheit mehrere Jahre unbemerkt und auch die Angehörigen ahnen nichts. Hilfe kann nur bei speziellen Therapeuten und Ärzten gefunden werden. Auf Medikamente ist grundsätzlich zu verzichten. Vielmehr hilft eine Psychotherapie in geregelter Umgebung weiter.

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