Kinderpornografie soll härter bestraft werden
Familienministerin Ursula von der Leyen verfolgt konsequent ihr Ziel, dass der Zugriff auf Internetseiten, die kinderpornografische Inhalte verbreiten, per Gesetz gesperrt wird. Vor allem der Kinderschutzbund unterstützt dieses Vorhaben seit einiger Zeit.
Damit dies aber wirklich Früchte trägt, muss es auch ein Umdenken bei den Menschen geben. Der Jugendmedienschutzbeauftragte Ekkehard Mutschler betont, dass es sich bei Kinderpornografie um ein sehr schlimmes Verbrechen handelt. Nach wie vor verstehen viele Menschen unter Kinderpornografie etwas Erotisches. Damit hat es aber nun wirklich nichts zu tun. Mutschler hofft darauf, dass aufgedeckte Straftaten zukünftig wesentlich strenger verurteilt werden. Leider bleibt es häufig bei Geldstrafen, obwohl die Straftäter für diesen Tatbestand für bis zu fünf Jahre hinter Gitter wandern könnten.
Welche Folgen Kinderpornografie auf die Kinder hat, ist gar nicht auszudenken. Viele tragen die seelischen Schmerzen, die ihnen zugefügt wurden, ein Leben lang mit sich herum. Gerade deshalb ist es wichtig, dass der Zugang zu kinderpornografischen Inhalten im Internet verwehrt wird.
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