Um Missverständnissen gleich zu Beginn vorzubeugen, hierbei handelt es sich lediglich um Menschen, die in Tierrollen schlüpfen und nicht um anderweitige Schweinereien. Ob beide Partner, oder nur einer, sich in ein Tier verwandelt hängt dabei von der gewünschten Szene ab, denn beide haben ihre Reize.
Entfesseln beide ihre animalischen Züge so gewinnt der Geschlechtsakt auf diese Weise an Hemmungslosigkeit, denn anders als bei Menschen gibt es dabei keine schmutzigen Handlungen. Es dreht sich alles nur noch um das Ausleben des Triebes ohne Worte oder falsches Schamgefühl. Speziell das für manche unangenehme Gefühl der Nacktheit wird dabei schnell überwunden und zur Selbstverständlichkeit, denn ein Bär oder ein Hund in Kleidern wäre irgendwie seltsam. Sich schlicht gehen zu lassen, wild übereinander herzufallen und sich nur der eigenen Befriedigung zu widmet, gestaltet den Akt zu einer aufregenden Abwechslung vom sonstigen Sex, der mit seinem Vorspiel und Zärtlichkeiten oft etwas langweilig erscheint.
Wird nur ein Partner zum Tier so tendiert das Ganze meist stark in die SM-Richtung, denn der andere mimt dann eigentlich grundsätzlich den Besitzer, wie bei Reiter und Pferd. Allein durch diese Aufteilung ergibt sich ein dominanter und entsprechend ein passiver Part, der dem Wohlwollen des anderen ausgeliefert ist. Von der Dressur mit einer Gerte über die manuelle Entsamung bis hin zu reiner Unterwürfigkeit sind dabei praktisch alle Ausformungen denkbar. Aus diesem Grund ist an dieser Stelle der Übergang zu Erziehungsspielen nicht selten fließend. Das Tier muss seinem Herrn gehorchen und wird für Ungehorsam bestraft. Dennoch kann sich der passive Part hin und wieder aktiv in das Spiel einbringen, schließlich ist nicht jedes Tier so harmlos wie eine Hauskatze und Zähne sind zum Beißen da. Auf diese oder andere Weise wird die Situation eine eigene Dynamik entwickeln, die immer wieder die Richtung wechseln kann.