Dieses Rollenspiel erlaubt den Beteiligten, sowohl das Alter als auch das Geschlecht zu ändern. Obwohl es zahlreiche Möglichkeiten gibt, in diesem Bereich zu variieren, sind Ageplays, in deren Rahmen ein Partner zum Kleinkind wird, insgesamt am verbreitetsten.
Das liegt vielleicht an dem Gefühl der Geborgenheit und der Chance alle Verantwortung von sich zu schieben, wenn man sich als Baby wickeln und pudern lässt. Es ist nicht einmal nötig zu sprechen (können Babys ja nicht), dennoch wird man gehegt und gepflegt und eventuell sogar an die Brust genommen. Da Ageplay, noch dazu in dieser Variante, doch sehr speziell ist und meist mit SM, sowie gewissen Fetisch-Vorlieben zusammengehört, dürften die Facetten dieser Rollenspiele für den Hausgebrauch relativ eingeschränkt sein. Man muss schon eine gewisse Vorliebe dafür haben.
Relativ eingeschränkt bedeutet aber nicht gänzlich untauglich, denn es ist den Beteiligten überlassen, etwas aus dieser Grundidee zu machen. Ein einfacher Rollentausch als Vorspiel beispielsweise, in dessen Rahmen die Frau den Mann mimt und umgekehrt, kann es leichter machen, sexuelle Wünsche zu äußern, da man sie ja praktisch gesehen nicht selbst ausspricht. Aus „ich würde dich am liebsten jetzt gleich auf den Boden werfen und vernaschen“ wird so frei übersetzt „wenn du wieder der Kerl bist lass das ewige Gefummel, wirf mich einfach auf den Boden und vernasch mich“.
Es wäre auch denkbar Erziehungsspiele oder Doktorspiele mit einfließen zu lassen. Ein armer alter Greis, der sich kaum in seinem Bett bewegen kann und von seiner blutjungen Pflegerin gewaschen werden muss, aber dennoch genug Kraft aufbringt, sie hinterher flach zu legen. Man muss nur ein bisschen kreativ sein...