HIV Ansteckung vermeiden: 7 vorbeugende Maßnahmen

HIV wird zwar nicht durch Niesen oder Händeschütteln übertragen, sollte aber keineswegs unterschätzt werden. Wie Sie eine HIV Ansteckung vermeiden, verraten unsere 7 Tipps.

HIV Ansteckung vermeiden - 7 vorbeigende MaßnahmenBei dem Acquired Immune Deficiency Syndrome handelt es sich um die Immunschwächekrankheit AIDS, welche durch das sogenannte Humanes Immundefizienzvirus (HI-Virus) verursacht wird. Hierbei greifen die HI- Viren wichtige Helferzellen des Immunsystems an, die T-Lymphozyten, welche für die Bekämpfung von Krankheitserregern verantwortlich sind. Bei einer fortschreitenden Vermehrung werden die T-Lymphozyten weitestgehend zerstört und der Körper ist unzähligen Bakterien und Pilzen mit schwerem Krankheitsverlauf ausgeliefert.

Deutschlandweit waren Ende 2012 nach Schätzung des Robert Koch-Instituts insgesamt 78.000 Menschen von AIDS/HIV betroffen. Medikamentöse Behandlungen und Therapien ermöglichen eine hohe Lebenserwartung, jedoch ist bis heute kein Heilmittel gefunden. Auch an einem Impfstoff gegen HIV wird noch geforscht. Durch folgende Anweisungen lässt sich eine HIV-Ansteckung deutlich verringern.

7 Tipps um eine HIV-Infektion zu vermeiden

  1. Safer Sex ist eine grundlegende Regel, wenn es um HIV-Schutzmaßnahmen geht. Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung bei Sexualpartnern.
  2. Wer einer Infizierung entgehen möchte, sollte zudem ungeschützten Anal- und Oralverkehr meiden. Beim Oralverkehr können spezielle Dental Dams und Kondome benutzt werden. Das Eindringen in den Körper des Sexualpartners ohne jeglichen Schutz birgt ein enorm hohes Risiko und kann eine Infektion zur Folge haben.
  3. Bei verdächtigen, grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Abgeschlagenheit oder geschwollenen Lymphknoten empfiehlt sich ein kostenloser HIV-Antikörper-Test, welcher vom Gesundheitsamt anonym durchgeführt werden kann. Bereits nach einer Woche wird das Ergebnis mitgeteilt.
  4. Zudem sollte ein HIV-Test bei häufig wechselnden Sexualpartnern gemacht werden. Langwierige Pilzerkrankungen und Herpes sind erste Indizien für einen akuten Virenbefall.
  5. Ein Austausch bzw. Kontakt von Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma, Scheiden- und Analsekret ist beim Geschlechtsverkehr zu vermeiden.
  6. Der HIV-Virus ist nicht durch normalen Körperkontakt wie das Küssen oder Händeschütteln übertragbar. In einem Haushalt mit HIV-infizierten Personen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass keine gebrauchten Zahnbürsten, Rasierklingen oder Injektionsnadeln zu möglichen Ansteckungsquellen werden.
  7. HIV-positive Frauen können vor bzw. während der Geburt eine akute Ansteckungsgefahr für das Neugeborene bedeuten. An dieser Stelle sind eine medikamentöse Behandlung und ein Kaiserschnitteingriff die bestmögliche Vorbeugung gegen den HIV-Virus. Hierbei ist auch das Stillen eine mögliche Infektionsquelle.

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