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Wenn Musik geil macht!

Mit der richtigen Musik einfach jede Frau zum Höhepunkt bringen

Musik ist etwas Herrliches. Zu jeder Stimmung und zu jeder Situation gibt es passende Musik und ohne die Töne wäre unser Leben wohl um einiges ärmer. Doch wie sieht es mit Musik beim Sex aus? Macht sie an oder ist sie eher störend?

Musik als Aphrodisiakum?
Es gibt Menschen, die können sich gar nicht mehr vorstellen, ohne Musik zu leben. Den ganzen Tag über werden sie von den Klängen begleitet und für sie ist Musik mehr als das Gedudel, das im Hintergrund läuft. Für sie ist Musik das Leben! Und natürlich gehört für diese Menschen auch beim Sex die Musik dazu.

Andere nehmen das nicht ganz so ernst. Für sie ist Musik eine nette Abwechslung. Sie lassen ihre täglichen Arbeiten mit den Tönen untermalen und nehmen oft gar nicht wahr, welche Lieder gerade im Hintergrund abgespielt werden. Das sind auch die Menschen, die zum Sex nie eine ganz besondere CD einlegen würden. Im Gegenteil, wenn es zur Sache geht, schalten sie die Musik eher aus oder stellen sie zumindest leiser.

Doch was ist jetzt besser? Kann die Musik unser Sexleben in irgendeiner Weise beeinträchtigen, vielleicht sogar verbessern? Die wenigsten haben sich damit schon einmal bewusst auseinander gesetzt. Markus, ein DJ aus Leidenschaft, verrät uns, welche Wirkung die Musik für ihn beim Sex hat.

"Als DJ braucht man schon eine besondere Beziehung zur Musik. Sie nimmt von daher einen großen Stellenwert in meinem Leben ein und so gibt es eigentlich nichts, was ich ohne Musik tue. Auch beim Sex spielt für mich die Musik eine sehr große Rolle, sie kann extrem anmachen, kann langsam auf Zärtlichkeiten anspielen oder auch die richtige Untermalung für einen heftigen und wilden Quickie sein. Man muss halt nur wissen, wann man welche Scheibe auflegt. Ich hab mir für solche Momente extra CDs gebrannt, auf denen jeweils die passenden Lieder sind. Denn auf der anderen Seite kann es natürlich auch extrem abtörnend sein, wenn auf einmal die falsche Musik im Hintergrund dudelt."

Aber wirkt Musik bei jedem Menschen? Wir sagen ja, denn Musik transportiert Gefühle und regt bestimmte Gehirnregionen an, die dann Reaktionen ausschütten. Es hat also sozusagen einen emotionalen Hintergrund, dass einige Musikstücke unser Sexleben wirklich positiv beeinflussen können. Dazu kommt noch, dass viele mit bestimmter Musik auch ganz bestimmte Erinnerungen verbinden und da kann ein Lied dann wirklich schnell zum Scharfmacher werden.

Welche Musik wirkt denn nun?
Spricht man von Erotik in Zusammenhang mit Musik, dann fällt einem oft nur eines ein: Der Bolero. Maurice Ravel hat seinerzeit mit diesem Musikstück die pure Erotik vertont und noch heute bekommen viele einen verträumten Gesichtsausdruck, wenn sie das Stück hören. Versucht man diese Musik zu beschreiben, dann fallen Wörter wie Sinnlichkeit, Leidenschaft und sich fallenlassen. All das sind auch Dinge, die wir mit gutem Sex in Verbindung bringen.

Weitere Klassiker sind wohl Balladen, die besonders bei Frauen beliebt sind. Bei dem so genannten Kuschelrock singen die Interpreten über Liebe, Herzschmerz und tiefe Gefühle - unterlegt wird das alles mit sanfter Musik und ruhigen Tönen. Viele Frauen schmelzen bei dieser Art von Musik geradezu dahin und werden zu anschmiegsamen Schmusetieren, die einen geradezu mit Zärtlichkeit überschütten.

Also kann auch diese Musik stimulieren, besonders wenn man auf zärtlichen Sex steht oder eine kleine Furie zähmen will. Allerdings kann diese Musik auch einen Nachteil haben. Genauso wie bei den meisten Stücken aus dem Bereich der Pop-Musik können auch Balladen emotionslos sein. Da hilft dann auch der Text nicht, der vielleicht über die Besonderheit einer Nacht erzählt. Wenn die Melodie zu einträglich ist, werden bei uns einfach keine Emotionen geweckt und die Musik ist nichts weiter als ein Hintergrundgeräusch von vielen.

Es ist also auch bei der Schmusemusik ein wenig Vorsicht angesagt. Immer gut geeignet sind allerdings jene Stücke, die heutzutage für die Entspannung genutzt werden. Egal ob es moderner und elektronischer ChillOut-Sound ist oder irische Lieder, die mit natürlichen Klängen unterlegt sind - Musik, bei der man sich entspannen kann, ist einfach nie verkehrt. Mit der Entspannung tritt nämlich auf das Gefühl ein, sich vollkommen auf etwas einzulassen und sich in den Armen des Partners fallen zu lassen. Was dann zärtlich beginnt, kann zu einem wahren Feuerwerk der Leidenschaft werden.

Und was törnt ab?
Wir haben schon erwähnt, dass viele Stücke der heutigen Popmusik zwar nett anzuhören sind, aber einfach keine Emotionen wecken. Von dieser Musik sollte man also die Finger lassen, denn was wäre Sex ohne Emotionen? Diese Musikrichtung wird also gar nicht richtig wahrgenommen, wenn man es sich im Bett gemütlich macht und hat von daher auch keine Wirkung auf unsere Libido.

Während die Popmusik gar nicht wahrgenommen wird, gibt es aber auch einige Musik-Richtungen, die man am besten sofort aus seinem Schlafzimmer verbannen sollte. Allen voran ist da natürlich alles zu nennen, was in den Bereich "Techno" hinein fällt. Harte und schnelle Beats mögen zwar auf der Tanzfläche auf eine gewisse Art anmachen, im Bett sind sie aber eher hinderlich. Viel zu schnell passt man sich automatisch dem Takt der Musik an und so wird der Sex zum Stoß-Marathon, bei dem alle Sinnlichkeit auf der Strecke bleibt.

Auch Heavy und Black Metal kommen nicht so gut, wenn man gerade den Partner mit Streicheleinheiten und mehr versorgt. Auch wenn es viele nicht so wahrnehmen, diese Musik kann wirklich aggressiv machen und Aggressivität gehört nun wirklich nicht ins Bett. Dass Volksmusik ein weiteres Tabu ist, brauchen wir hier wohl nicht zu erwähnen, oder?

Fazit:
Mit der richtigen Musik kann der Sex zu einem noch schöneren Erlebnis werden. Man muss nur ein Gespür dafür entwickeln, bei welchen Melodien die Hormone in Aufruhr geraten und welche Musik bei wilden Spielen genauso ankommt, wie bei zärtlichen. Probiert einfach mal ein wenig herum und mit ein bisschen Glück wird dann der eigene Höhepunkt passend musikalisch unterlegt.

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