Die Intimrasur
Ein paar Tipps zur Intimrasur und deren Pflege
Der Trend zum haarlosen Intimbereich, der in den frühen neunziger Jahren entstanden ist, setzt sich auch weiterhin fort. Die Gründe, sich „blank zu polieren“ sind ebenso verschieden wie die Methoden. Da gibt es die Fraktion, die sich der Hygiene verschrieben fühlt und Schambehaarung als üblen Streich der Natur ansieht, und es gibt diejenigen, die offen aussprechen, was die ersten verschweigen. Nämlich, dass es sich einfach nur gut anfühlt und bei entsprechender Pflege auch weniger juckt. Aber was ist die beste Pflege und vor allem – wie befördert man den unerwünschten Dschungel ins Nirwana?
Um eine möglichst glatte Fläche zu bekommen, die auch nur wenig nachrasiert werden muss, empfehlen sich handelsübliche Epiliergeräte. Diejenigen, die diese Form der Enthaarung angewandt haben, könne sich dieser Empfehlung allerdings nicht anschließen. Den Schambereich zu epilieren ist eine äußerst schmerzhafte Erfahrung, da sich die Klingen unter die Haut bis an die Wurzeln bewegen und die Haare dort regelrecht ausreißen, wo ihr Wachstum beginnt. Das ist deswegen außerordentlich unangenehm, weil dermatologisch gesehen der Intimbereich sehr empfindlich gegenüber unnatürlichen Eingriffen ist.
Enthaarung mittels Wachs ist auch eine sehr effektive Methode, doch auch hier gilt oben beschriebenes Schmerzargument. Es kann einem schnell die Lust vergehen, wenn man nur noch damit beschäftigt ist, Tränen aus den Augen zu reiben.
Die beste und sanfteste Methode ist nach wie vor die Nassrasur. Normale Rasierer von Gilette oder Wilkinson verrichten ihre Arbeit sauber und gründlich. Das Entfernen längerer Haare vorausgesetzt, werden die restlichen Stoppeln sanft entfernt. Und zwar solange, bis die Haut glatt ist wie gewünscht. Das leichte Spannungsgefühl, das nach der Rasur auftritt, rührt von Hautirritationen her und ist völlig normal. Wem auch das zu unangenehm ist, kann mit einer milden, ph-neutralen Lotion Abhilfe schaffen. Den Damen möchten wir an dieser Stelle noch nahe legen, ruhig in einen Lady-Shaver zu investieren, da die weibliche Haut wesentlich zarter und dadurch auch empfindlicher ist. Durch die Konstruktion der Damenrasierer gleiten die Klingen sanfter über die Haut und vermitteln ein komfortables Gefühl.
Abschließend sei den Herren der Schöpfung noch gesagt: Besser ist es, sich bei Bedarf zwei Rasierer zuzulegen. Denn wer möchte sich schon das Gesicht rasieren, wenn man vorher... na Sie wissen schon.
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